Die I. Bauunternehmergeneration von 1947 – 1968 die Gründerzeit der Firma.

Hugo Böthin
Hugo Böthin

Es war der 27.Mai 1947 als der Maurer Hugo Böthin ein Baugeschäft gründete. Ausgestattet mit einem Pferdegespann und einigen Kleingeräten ging Hugo Böthin an die Arbeit.

Bild A1
Erstes Betriebsfahrzeug

 

Als Betriebsstätte konnte die ehemalige Scheune am Adligen Fräuleinstift, Hunnenstraße in Barth von der evangelischen Kirchengemeinde gepachtet werden.

Betriebsstätte 1947
Betriebsstätte 1947

erster Firmensitz
erster Firmensitz

Bauarbeiten waren im Übermaß vorhanden, Baustoffe hingegen nicht. In der Stadt mussten die alten Wohnhäuser renoviert werden, in den umliegenden Dörfern hies es für die nach der Bodenreform entstandenen Kleinbauern und Siedler neue Stallgebäude zu errichten, um die Landwirtschaft zu entwickeln. Der Lohn für erbrachte Leistungen waren sehr oft Naturalien wie Butter, Getreide, Holz u.a.. Die unmittelbare Nachkriegszeit war eine Zeit großer Entbehrungen, fast nichts gab es zu kaufen. Aber Zeit und Entwicklung des Unternehmens laufen weiter.

Hugo Böthin kauft in der Nähe des ehemaligen Fliegerhorstes Barth Grund und Boden und baute dort ein eigenes Wohnhaus mit Pferdestall, Scheune und Lagerflächen für das Baugeschäft. Damit entstand der erste eigene Wohn- und Firmensitz, wo auch heute noch das Unternehmen ansässig ist.

Die II. Bauunternehmergeneration von 1968 – 1988

Heinz Böthin
Heinz Böthin

Nach den mageren Jahren bis 1954 belebte sich das Geschäft. Im Jahre 1956 wurden fünf Gesellen und Bauarbeiter beschäftigt.

LKW
Ein LKW „Phänomen“ wurde gekauft

Am 1.Juli 1968 trat der erste Generationswechsel im Unternehmen ein. Das Symbol „HB“ bleibt mit Hugos Sohn Heinz Böthin erhalten. Mit Heinz Böthin zog im Rahmen der Möglichkeiten in der damaligen DDR Technisierung in das Unternehmen ein.

Als Baustellentransportmittel für Steine, Sand usw. konnte ein Förderband erworben werden, das bis 1987 seine Dienste leistete.

Förderband
Förderband

Lagerhalle
Lagerhalle

Im Jahre 1974 entstehen eine Lagerhalle und eine überdachte Lagerfläche. Eine 14t Zementsiloanlage wird aufgebaut. Das erweiterte Garagengebäude enthält nun auch eine Schleiferei zur Herstellung von Terrazzo.

Das Unternehmen ist zu einem anerkannten und gefragten Bauunternehmen mit Spezialisierung auf Um-, Anbau und Rekonstruktion herangewachsen.

Die Zeit der II. und III. Generation von 1988 – 2014

Am 1.Oktober 1988 trat der Sohn Matthias Dwars als Bauingenieur in die Firma ein und unterstützte seinen Vater bei der Steuerung und Kontrolle anstehender Bauvorhaben.

Mit der Wende begann die Zeit der vielen Fragen. Eine große Umstellung für das Bauunternehmen stand bevor. Infolge der großen Baunachfrage vergrößerte sich das Unternehmen schnell und investierte in neue moderne Technik. Diese Entwicklung führte zur Umwandlung des Unternehmens in die Kapitalgesellschaft Baubetrieb Böthin GmbH zum Zwecke eines Hochbauunternehmens.

Sanierung
Sanierung

Spruch  Handwerk
Spruch Handwerk

Im Jahre 1993 wurde die Kommanditgesellschaft VGB Böthin GmbH & Co. als Baubetreuungsgesellschaft gegründet. Eines der größten Vorhaben in der Unternehmensgeschichte war die Umsetzung des Projektes „Wohnanlage“ mit insgesamt 31 Einfamilien- und 4 Doppelhäusern von der Planung über die Erschließung, den Verkauf und den Bau auf 21990 qm Fläche im heutigen Kranich- bzw. Schwalbenweg in Barth. Sowohl baukonjunkturelle Entwicklungen in unserer Region als auch erhebliche Verluste aus ausstehenden Forderungen führten dazu, dass sich das Unternehmen wesentlich verkleinerte und wieder vorwiegend in der Rekonstruktion tätig war.

Die III. Generation von 2015

Nach seiner langjährigen Bauleitertätigkeit in Norwegen arbeitet ab dem 1.Januar 2015 der Sohn Matthias Dwars mit seinem Bruder Martin an der Umstrukturierung des Unternehmens.

Auch wenn wir neue Wege gehen, sollen Tradition, Erfahrung und Firmenphilosophie des 1947 gegründeten Familienunternehmens weitergetragen werden.